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In Zukunft werden die Sparlampen verboten

Die Sparlampen sind zwar im Kommen, aber es scheint, dass es nicht für lange sein müsste. Auf die 130 Jahre Ruhm, in denen wir mit klassischen Glühbirnen leuchteten, werden die Sparlampen weitaus nicht reichen.

Die Sparlampen haben unter anderem auch weitere Nachteile, wie zum Beispiel Flimmern oder schlechte  Farbwiedergabe, dazu enthalten sie extrem giftige Quecksilberdämpfe. UN-Umweltminister einigten sich im  Februar 2009 bei der Konferenz in Nairobi, so viel wie möglich Quecksilber aus dem Umlauf zu ziehen. .

„Erst heute kann vorausgesehen werden, dass die heutigen Sparlampen nur eine Übergangslösung sein wird“. „Sollte tatsächlich die Vereinbarung aus Nairobi ernst genommen werden, so müssten die Sparlampen (tatsächlich handelt es sich um kompakte Leuchten) in Zukunft verboten werden“, schrieb das einflussreiche deutsche Tagesblatt Die Welt.

Als vor kurzem das Verkaufsverbot von Fieberthermometern mit Quecksilber eingeführt wurde, argumentierten  Vertreter der Europäischen Union hauptsächlich damit, dass sie gefährliches Schwermetall enthalten. Darum kann es paradox scheinen, dass die Bürokraten in Brüssel klassische Glühbirnen verdrängt haben. Der Glühbirnenersatz steckt nämlich voller Quecksilber.

Den Leuten droht ein Risiko vor allem dann, wenn die Sparlampe bei der Nutzung platzt. In solch einem Falle empfehlen die Fachleute für mindestens  eine Viertelstunde den Raum zu verlassen und ihn intensiv zu lüften. Die aus der Lampe entweichenden Quecksilberdämpfe sind sehr giftig und gesundheitsschädigend. Durch die Entsorgung in einen Mülleimer werden diese Lampen zu Gefahrstoffen, deshalb gehören diese Leuchtlampen auf keinen Fall in den Müll. Gefahrstoffe, wie Schwermetall, landen dann nicht selten auf Deponien, wo sie sich in der freien Natur freisetzen..

Gefährlich ist ebenfalls die Herstellung von Sparlampen bzw. Sparbirnen. Bis zu 70% kommen aus China. Die Bedingungen in den chinesischen Fabriken sind katastrophal. Hunderte von Mitarbeitern haben in ihrem Körper hohe Mengen von diesem Schwermetall.

Quecksilber gehört zweifellos zu den hochgiftigen kumulativen Stoffen. Es schädigt vor allem das Atmungs- und Nervensystem und verursacht eine Reihechronischer Erkrankungen.

Lösung für eine sparsame Beleuchtung könnten nach Meinung einiger Fachleute sog. LED-Dioden sein. Diese Leuchtweise zeigt sich noch wirtschaftlicher, ist mit längerer Lebensdauer, umgehender voller Lichtleistung, besserer Farbwiedergabe und ohne Flimmern verbunden.