SNAGGI

Wie Sie die richtige Auswahl der Spar-LED-Leuchte treffen?

Noch vor einigen Jahren schien, dass zum Ersatz von Leuchtstofflampen durch LED-Leuchten ein langer Weg führen wird. Jedoch die folgende, ungestüme Entwicklung der LED Technologie übertraf die Erwartungen.

Die heutigen LED-Leuchten besiegen eindeutig die klassischen Leuchtstofflampen vor allem durch den geringeren Verbrauch. Eine LED-Leuchte brennt sofort nach dem Einschalten auf volle Leistung, erreicht somit eine bessere Farbenwiedergabe, flimmert nicht und enthält keine extrem giftigen Quecksilberdämpfe. Hochwertigere Farbenwiedergabe verbessert die Identifizierung, den Kontrast und die Sehschärfe. Im Lichtspektrum fehlt die das Augenlicht schädigende UV-Strahlung.

In die Herstellung von LED- Leuchten haben sich viele Firmen gestürzt. Auf den Markt kommt eine ganze Reihe von Typen mit verschiedenen Qualitäten. Jetzt geht es darum, dass unsere Kunden in der Lage sind, solche LED-Leuchten auszuwählen, die deren Erwartungen erfüllen und wirklich sparsam sind.
 

Bislang genügte es, einfache Angaben über den Stromverbrauch in Watt zu kennen. In den Jahren der Nutzung wusste jeder, wie viel Licht zum Beispiel eine 120 cm lange Leuchtstofflampe ungefähr gibt. "Die LED- Beleuchtung ändert jedoch radikal unsere Erfahrung mit der Leuchtkraft. Dort, wo es notwendig war zwei klassische Leuchtstoffröhren einzusetzen, da reicht heute nur eine LED Röhre aus." führte Lukáš Hrdina an, Handelsvertreter des Firma Snaggi.


Bei der Auswahl der LED Leuchten empfehlen wir nachfolgende Faktoren zu beachten:

 

 

  • Gesamtwirkungsgrad der Leuchtstoffröhre in lm/W – Er ist definiert als Lichtstärke der Leuchtstoffröhre gemessen in Lumen dividiert durch die Leistung der Leuchtstoffröhre in Watt. Ein höherer Wirkungsgrad bedeutet geringeren Verbrauch an elektrischer Energie bei gleicher Helligkeit.
  • Wirkung benutzter LED -Dioden in lm/W – Unseriöse Hersteller übertreiben oft beim Gesamtwert der Leuchtstärke und/oder geben einen niedrigeren Verbrauch an als er wirklich ist. Gewöhnlich ist der Widerspruch schon aus dem technischen Blatt ablesbar.
  • Ausreichend dimensionierte Kühlung – Auch die am meisten wirksamen LED-Dioden produzieren Verlustwärme, die in die umliegende Umgebung abgeleitet werden muss. Hochwertige Leuchtmittel sind mit massiven Kühlern aus Aluminium besetzt. Werden die LED-Dioden in der Leuchtstoffröhre nicht ausreichend gekühlt, so kommt es zu deren Überwärmung, was anschließend zur äußerst schnellen Leuchtdegradierung führt.
  • Ausführung des Netzteils – Nur wenige denken daran, dass ein Netzteil das A und O der LED-Beleuchtung ist. Es muss während der gesamten Leuchtzeit ideale Stromwerte erhalten, die durch die Dioden strömen, gleichzeitig muss es die beste Wirkkraft haben, um nicht unnötig den Gesamtverbrauch des Leuchtsystems zu erhöhen. Vermeiden Sie den Kauf von Leuchtstoffröhren, die ihr Netzteil in der Röhre eingebaut haben. Bei dieser Ausführung wird das Netzteil nicht gut gekühlt und reagiert anfälliger auf Störungen.
  • Lichtqualität – Das Licht der LED-Dioden ist an sich sehr hart, es leuchtet überwiegend in eine Richtung und in einem eingeschränkten Winkel. Ohne eine nachträgliche Aufbereitung ist es für ein langfristiges Leuchten ungeeignet. Beachten Sie, wie der Hersteller die Streuung und Enthärtung des Lichts mit Hilfe  diffuser Abdeckungen, Licht reflektierender und streuender Folien, eventuell optischer Linsen gelöst hat.
  • Treue der farblichen Wiedergabe – Sie sollte mindestens CRI 80 (Color Rendering Index) erreichen. Angeführt im Umfang 0–100, wobei das Sonnenlicht einen CRI von 100 hat.
  • Anschaffungspreis der Leuchtstoffröhren – Sparsames Leuchten hängt vom niedrigen Stromverbrauch ab. Den kann man nur durch die Anwendung von hochwertigen LED-Dioden mit hoher Wirkung erreichen, die jedoch nicht billig sind. Daraus folgen nachfolgende Tatsachen:
    - Eine billige und gleichzeitig sparsame LED Leuchte kann nicht produziert werden.
    - Eine wirklich sparsame LED Leuchte hat einen höheren Anschaffungspreis.
  • Investitionsrückfluss – Der höhere Anschaffungspreisschreckt zunächst den Kunden von einer Anwendung der LED-Leuchtmittel ab. Er steht jedoch  vermeidbar im Widerspruch mit dem billigen Leuchten. Wenn er jedoch im Kontext der Gesamtkosten für das Leuchten eingesetzt wird, dann gibt das alles seinen  Sinn. Darum richten Sie sich vor allem auf den Investitionsrückfluss. Ein seriöser Hersteller gewährt zu seinen Leuchtmitteln sog. EULUM-Daten. Mit Hilfe dieser photometrischen Daten kann der  Beleuchtungslieferant in einem Simulierprogramm optimal vorschlagen und genau errechnen, in wie lange sich die Investition aus der Stromersparnis bezahlbar macht. Bei einem Zwei- oder  Dreischichtbetrieb liegt  der Investitionsrückfluss zwischen 1–2 Jahren. Innerhalb dieses Zeitraums werden aus den finanziellen Mitteln, die durch die Senkung des Stromverbrauchs hervorgehen, die LED-Leuchtmittel bezahlt, die Ihnen in den nächsten kommenden Jahren, also auf lange Sicht, bares Geld sparen werden..
  • Dauer der Garantiegewährleistung – Die Garantie sollte mindestens so lange gewährt werden, wie der vom Lieferanten errechnete Investitionsrückfluss beträgt. Dann riskiert der Kunde in keiner Weise nichts und weiß, dass ihm die Investition zurückfließt.
  • Ständig wachsende Strompreise – Vereinfacht kann konstatiert werden, dass jegliches Zögern bei der Einführung stromsparender Beleuchtung nur Verlust bringt